Und hier der Text, der ergänzend, in der Ausgabe April/Mai 2011, im top fit veröffentlicht wurde: 
Die Mitglieder von „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz e.V.“ und der „AG Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied 2008“ wollen einiges vom Wahrgenommenen auch für sich verwirklichen und suchen neben weiteren Mitbewohnern intensiv nach Investoren. Sie sehen sich, wie die Trierer, als verbindliche Mieter von eigenen Wohnungen im Projekt, welches zwingend auch Gemeinschaftsräume braucht. In Neuwied ist die Gruppe eher 50+ orientiert und will stadtnah zur Miete wohnen. In Koblenz hofft man zur Zeit auf den Zuschlag für das Oberwerther Musikerviertel um dort generationsübergreifend planen zu können. Eine traditionsreiche Koblenzer Baugenossenschaft ist als Bauherrin zur Trägerschaft bereit.

Beide Wohnprojektinitiativen verbindet der Gedanke, dass gemeinschaftlich Wohnen in aller Vielfalt (vom Schammatdorf über MehrGenerationenWohnHäuser, Projekte mit integriertem Pflegewohnen oder auch Wohnen für Menschen ab 50+) eine zukunftweisende Art des miteinander Lebens darstellt. Die bestehenden Projekte - einige Exkursionen boten da auch ganz persönliche Eindrücke - machen deutlich, wie groß der Wunsch bei vielen ist nicht alleine aber selbstbestimmt zu leben.

Es gibt vom Bund oder vom Land gefördert Modellprojekte, um dies zu erhalten und zu fördern, und so den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft zu begegnen.
Vor Ort allerdings brauchen die Initiatoren für Wohnprojekte einen langen Atem und die Bereitschaft, Enttäuschungen weg zu stecken. Beide Initiativen haben dies in Neuwied wie auch in Koblenz schon erlebt und sie machen zunehmend deutlich, dass ihre Kommunen scheinbar die Notwendigkeit solcher Wohnprojekte noch nicht erkannt haben. In Freiburg z.B. wurden nachweisbar Aktiven teils Gelände auf Erbpachtbasis oder sogar städtische Häuser günstig abgegeben.

Durch gemeinsame Unternehmungen (wie die Exkursion zum Schammatdorf, oder im vergangenen Jahr Aktionen in der Öffentlichkeit, oder auch die beiden Schiffstouren) fördern die bestehenden Gruppen das hilfreiche Zusammengehörigkeitsgefühl der Interessierten. Dies entwickelte sich durch die regelmäßig angebotenen Termine. In Neuwied der monatlich stattfindende 'Runde Tisch' für Interessierte sowie die Sitzungen der AG, und in Koblenz neben den Treffen zum Kennenlernen die monatlichen Vereinssitzungen .

Wollen Sie auch eine Wohn- und Lebensform, die sowohl den Wunsch nach individueller Lebensweise als auch nach Gemeinschaft erfüllt? Oder sind Sie zur Übernahme und Verantwortung füreinander bereit? Möchten Sie eine aktive Gestaltung des Zusammenlebens? Und möchten Sie ein soziales Miteinander gegen Isolierung und Vereinsamung? Und dafür aktiv sein?

Dann informieren sie sich! In Koblenz bei Christine Holzing, Tel.: 0261 21731 und in Neuwied bei Marlou Neudeck, Tel: 02631 343729. Erste Infos zur Neuwieder Initiative im Internet bei www.agenda-ring.de und für den Koblenzer Verein unter : „Koblenz.de- Gesundheit & Umwelt“

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hildegard Luttenberger

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.